© MoMu ; (Graphic Design) Paul Boudens |
Das ModeMuseum (MoMu) der Provinz Antwerpen, entstanden aus dem alten Textilmuseum Vrieselhof, wurde am 21. September 2002 eröffnet.
Auf den ersten Blick ist das Ausstellen von Mode ein Widerspruch in sich. Denn das Wort „Museum“ impliziert, dass die dort gezeigten Objekte schon der Vergangenheit angehören. Warum und wie bewahrt ein Museum also Mode, ein Phänomen, das ständigem Wandel unterworfen ist?
Das MoMu hat die Lösung gefunden, indem es seine Sammlung, bestehend aus einer historischen und einer zeitgenössischen Abteilung, als eine „lebende“ Kollektion, als ein „work in progress“ vorstellt. In Wechselausstellungen zu bestimmten Themen werden sowohl die eigene Sammlung als auch das Phänomen Mode in einem möglichst breiten Kontext erschlossen. In diesem Sinne beansprucht das MoMu eine „Laboratoriumsfunktion“ für sich: die Freiheit, von verschiedenen interdisziplinären Gesichtswinkeln aus zu experimentieren und zu forschen. Dabei kann es sich auch auf eine umfangreiche Fachbibliothek und belgische und ausländische Gastkuratoren berufen.
|